Die Mariendistel und ihre Wirkung

Fakten bezüglich der Mariendistel

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Was ist Mariendistel

Die Mariendistel (lat. Silybum marianum), bekannt auch als Stechdorn, Silberdistel, Weißdistel, Stechkraut, Frauendistel, Venusdistel, Marienkörner oder Christi Krone, ist eine ein- bis zweijährige Pflanze, die 60 – 150 cm groß wird. Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und gelangt insbesondere in der zweiten Septemberhälfte zur Reife. In der Heilkunde wird sie vor allem bei Leberkrankungen eingesetzt, wirkt aber auch wohltuend auf die Gallenblase. Verantwortlich für die positiven Effekte der Mariendistel sind die Flavonlignane Silybinin, Silydianin und Silychristin (Silycristin, Silykristin), die zusammenfassend Silymarin genannt werden.

Silymarin und andere förderliche Substanzen

Silymarin wird in der Mariendistel kontinuierlich gebildet, insbesondere jedoch in der zweiten Septemberhälfte bis Oktober, idealerweise bei Umgebungstemperaturen um 25 °C, was in unseren geografischen Breiten nur schwer erreichbar ist. Mariendistel enthält unter hiesigen Bedingungen nicht solche Mengen Silymarin wie im Mittelmeerraum angebaute Pflanzen. Die höchste Silymarin-Konzentration findet sich in den Samen. In geringerer Konzentration ist es auch in Blättern und Wurzeln enthalten. Die Früchte (Samen) enthalten außerdem etwa 27 % Eiweiß und 30 % Speiseöl (Linolsäure, Ölsäure und ungesättigte Fettsäuren), Tyramin, Histamin, Aminosäuren, Zucker, Quercetin und Vitamin E (500 bis 800 mg/kg).

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MARIENDISTEL – GESUNDE LEBER UND GALLENBLASE

Einige Studien haben bereits bestätigt, dass das in der Mariendistel enthaltene Silymarin vor DNA-Schäden schützt und die Aktivität von, das Tumorwachstum stimulierenden, Stoffen verringert. Auch deshalb sprechen viele von einem „Wunderkraut“.

Gesundheit nicht nur für Leber und Gallenblase

Mariendistel ist ein sehr starkes, das menschliche Immunsystem unterstützendes, Antioxidationsmittel. Es reinigt die Leber, regeneriert das Leberparenchym (Zellgewebe), fördert die Bildung und Verteilung von Galle und wirkt ebenfalls positiv auf Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Außerdem beeinflusst es auch die Tätigkeit des Herzens und des gesamten Verdauungssystems. Mariendistel wird oft auch bei Entgiftungs- und Reinigungskuren empfohlen. Die Anwendung von Mariendistel ist sehr sicher und gut für die Gesundheit der Leber.

Mariendistel vs. Gelbsucht, Zirrhose oder Steatose

Mariendistel wird bei Erkrankungen der Leber und der Gallenblase eingesetzt, z.B. bei Hepatitis (Gelbsucht) Typ B und C, Zirrhose, Steatose (Fettleber), Mononukleose, Milzerkrankungen, Gallensteinen und Vergiftungen durch Alkohol, Drogen oder Pilze. Das in den Samen enthaltene Silymarin beschleunigt nicht nur die Regeneration des Lebergewebes (z.B. bei langfristiger Verwendung von Medikamenten), sondern erhöht auch insgesamt die Überlebenschancen (z.B. nach dem Genuss von Giftpilzen).

Warum sollte man Mariendistel verwenden?

Die Pflanze dient nicht nur als zusätzliches Mittel (wie die meisten pflanzlichen Mittel) bei einer Heilbehandlung der Leber. Die positive Wirkung der Mariendistel ist durch viele Studien belegt worden, und wir finden sie auch in mehreren, bei Lebererkrankungen eingesetzten, rezeptpflichtigen Medikamenten. Wir haben einige der größten Vorteile der Verwendung von Mariendistel ausgewählt, die in einschlägiger Literatur genannt werden:

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