leberregeneration-mit-mariendistel-ihrekraeuterkenner

8 Ernährungstipps zur Leberregeneration mit Mariendistel

Wenn Sie sich entschlossen haben, Ihre Leber mit einer Mariendistelkur zu regenerieren, ist es angebracht, bei dieser Gelegenheit auch den Lebensstil zu ändern und das Augenmerk auf Ihre Ernährungsgewohnheiten zu richten. Dies tut nicht nur Ihrer Leber gut, sondern hat auch positive Sekundäreffekte, wie beispielsweise Gewichtsverlust, Verbesserung des Gesundheitszustands insgesamt und auch des Aussehens Ihres Körpers.

Fett loszuwerden, verlangt Geduld, einen festen Willen und nicht zuletzt auch ein spezielles Ernährungsregime. Wir geben Ihnen einige Tipps, was Sie tun können.

1. Halbieren Sie die Aufnahme von Kohlenhydraten

In der Praxis bedeutet dies z.B., die halbe Menge Beilagen zu essen (Kartoffeln, Reis, Teigwaren). Versuchen Sie zuerst, die Menge der Beilagen noch weiter zu verringern, und gönnen Sie sich stattdessen mehr Gemüse. Vermeiden Sie übermäßigen Brot- und Backwarenkonsum (idealerweise verzichten Sie ganz darauf), und verzichten Sie auf jeden Fall ganz auf Süßigkeiten wie Waffeln, Schokolade, Torten, Hefekuchen, aber auch auf gesüßte Getränke und dergleichen. Verwenden Sie keinen Zucker mehr und trinken Sie auch Kaffee, Tee und andere Getränke ungesüßt. Vermeiden Sie auch übermäßigen Obstgenuss.

2. Hungern Sie nicht!

Teilen Sie Ihre Mahlzeiten in mehrere kleine Portionen ein. So beugen Sie unangenehmen Hungerattacken vor, die mit dem Verlangen einhergehen, sofort etwas Süßes essen zu müssen (Kennen Sie das? :)). Zugleich regen Sie dadurch Ihren Metabolismus zur Tätigkeit an (wodurch sich die Verdauung verbessert). Leuten, die abnehmen wollen, ist Hungern nicht zu empfehlen, da es dadurch zu erhöhter Energiespeicherung in Form von Fett kommt.

3. Keine Angst vor “guten” Fetten

Fette sind außerordentlich wichtig für das hormonelle Gleichgewicht des Organismus. Fette aus (kaltgepresstem) Oliven- oder Kokosöl, aber auch aus der Mariendistel haben positiven Einfluss auf den Organismus und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Ebenso wichtig sind ungesättigte Omega-3- Fettsäuren, die in großen Mengen z.B. in Fischfett oder in Walnüssen enthalten sind. Eine ausgezeichnete Quelle für gutes Fett sind auch Avocados.

Auf der anderen Seite sollten Sie geräucherte Produkte, Speck, Würste, Schlachterprodukte, fettes Fleisch (z.B. vom Schwein), gebratene Gerichte (Filets, Pommes-frites, Chips…) aus Ihrem Speiseplan verbannen und nicht zu viel salzen (am besten überhaupt nicht).

4. Konsumieren Sie Eiweiße

Geeignet sind insbesondere Quark (auch er hilft deutlich bei der Leberregeneration), Cottage Cheese oder Sauermilchgetränke. Auch Hühner- oder Putenbrust und Fisch, aber Vorsicht – nicht gebraten!

5. Halten Sie ein adäquates Trinkregime ein

Schütten Sie nicht mit Gewalt Wasser in sich hinein, aber achten Sie darauf, Ihrem Körper regelmäßig Flüssigkeit zuzuführen. Beobachten Sie die Farbe Ihres Urins. Dunkler Urin bedeutet, dass Sie ausgetrocknet sind und zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, sodass Ihre Nieren und Ihre Leber in Mitleidenschaft gezogen werden. Ihr Urin sollte von heller Farbe sein. Bevorzugen Sie stilles Wasser (ohne Kohlensäure).

6. Bewegen Sie sich

Jegliche Bewegung ist besser als gar keine Bewegung. Egal, ob zügige Spaziergänge, Gartenarbeit oder Sportaktivitäten wie Laufen, Schlittschuhlaufen oder Radfahren – ihr gemeinsamer Nenner ist jedenfalls Energieverbrauch = Abnehmen. Am besten ist es, ca. 2 Stunden vor einer Bewegungsaktivität nicht zu essen (um gut verdauen zu können).

7. Essen Sie mehr Gemüse

Probieren Sie, anstelle eines üppigen Abendessens einen gemischten Salat aus Eisberg- (Kopf-) Salat, Gurken, Paprika und etwas Porree zuzubereiten, und geben Sie zwei, drei Teelöffel weißen Joghurt, Olivenöl und etwas Senf dazu. Sie können ihn auch ruhig mit einem Stück Hartkäse und kleingeschnittenem Schinken aufbessern (idealerweise Hühner- oder Putenschinken, achten Sie aber darauf, wie viel % Fleisch er enthält – am besten sind Produkte mit einem Fleischgehalt über 90 %). Sie brauchen den Salat dann nicht mehr zu salzen, Schinken und Käse enthalten genug davon. Und wieder Achtung – kein Brot oder Gebäck!

8. Und natürlich Mariendistel

Abends verwenden Sie Mariendistel, wie HIER empfohlen. Die Anpassung der Ernährungsgewohnheiten ist beim Konsum von Mariendistel außerordentlich wichtig, da Mariendistel einen hohen Nährwert hat (nach ihrem Konsum fühlen Sie sich für relativ lange Zeit gesättigt).

Die von uns beschriebenen Anregungen sind nur grundlegende Tipps. Wer die Grundlagen meistert, kann noch tiefer in die Problematik eindringen.

Wenn Sie sich vom Lesen dieses Artikels nicht haben einschüchtern lassen (wir sind überzeugt, dass dies nicht der Fall ist – es handelt sich um nichts Schwieriges) und entschlossen sind, neben der Regeneration Ihrer Leber mittels Mariendistelkur zugleich auch Ihren Lebenswandel zu verbessern, drücken wir Ihnen die Daumen! Wir freuen uns auf Ihre Kommentare bezüglich Ihrer Erfahrungen, über Anmerkungen und erzielte Erfolge auf dem Weg zu einem gesünderen Körper.

8 kommentare. Fügen auch Sie einen Kommentar hinzu

ich weiß nicht, Sie sagen, dass Tee gar nicht hilft. Aber warum wird er dann gemacht und ist auch in den Apotheken zu bekommen? Ich verstehe nicht, dass, wenn es eine heilende Wirkung hat, überhaupt keine Wirkung hätte?

Antworten

Frau Effi,
wir betonen vor allem die Tatsache, dass Mariendistel am wirkungsvollsten ist, wenn Sie sie in Form der gemahlenen Frucht einnehmen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel hier: https://ihrekraeuterkenner.de/tee-ol-gemahlene-fruchte-in-welcher-form-sollte-man-die-distel-verwenden/
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit weiteren Fragen an uns wenden.
Ich wünsche einen schönen Tag,
Susanne, IhreKraeuterkenner

Antworten

in Apotheken findet man alles Mögliche, und nur wenig davon hilft

Antworten

Guten Tag, vor 3 Monaten hatte ich etwas erhöhte Leberwerte – 2 Monate nehme ich Ihre Mariendistel und war heute bei der Kontrolle. Und der Lebertest war OK! Ich empfehle sie jedem.

Antworten

empfehle ich

Antworten

Nach einwöchiger Einnahme hatte ich starke Magenschmerzen und musste sie absetzen. Können Sie mir sagen, woran das liegt? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Antworten

Guten Tag Herr Jan,
Versuchen Sie, die Dosis zu halbieren, unterbrechen Sie eventuell für ein paar Tage die Einnahme (was Sie bestimmt bereits gemacht haben, weil Sie schreiben, dass Sie sie abgesetzt haben), setzen Sie anschließend die Behandlung mit halber Dosis fort und beobachten Sie, wie Ihr Körper darauf reagiert. Ich wünsche einen schönen Tag, Susanne, IhreKraeuterkenner.

Antworten

Danke, ich probiere es aus

Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Schliessen

WEB speichert die Cookies um seine Funktionen zu verbessern. Durch Nutzung von unseren Diensten stimmen Sie mit der Speichern zu. Mehr Info.